Jeder Mensch ist einzigartig. So die Theorie. Wer jedoch Feldstudien zu menschlichen Eigenarten durchführt, wird ganz schnell einen Typenkatalog aufstellen können, der so manches Klischee bestätigt – zum Beispiel am Arbeitsplatz. Ganze 50 unterschiedliche Vertreter der Spezies „Kollege“ haben es jetzt in den Kanon eines Lernkartendecks aus dem Hause Heragon geschafft. Will man mit einer gehörigen Portion Augenzwinkern seine Menschenkenntnis verbessern, wird man hier mehr als gut bedient.
Bernd Stromberg und seine Mitarbeiter mögen zwar keine realen Figuren sein, doch wer schon einmal geglaubt hat, im Personal der beliebten TV-Serie den einen oder anderen eigenen Kollegen wiedererkannt zu haben, muss sich nicht wundern. In jedem Unternehmen gibt es sie, die Blender, die Choleriker, die Angsthasen, die Pedanten und andere Mitarbeitertypen, die sich trotz aller individuellen Unterschiede in ihren Grundzügen irgendwie immer ähneln.
Wer das nicht glaubt, kann jetzt eines Besseren belehrt werden. Mit einer Art Kollegenlexikon aus dem Freiburger Heragon Verlag lässt sich überprüfen, welche Typen von Mitarbeitern man am eigenen Arbeitsplatz so alles vorfindet. Und damit man direkt etwas für den Alltag mitnehmen kann, ist jeder Kategorie auch gleich eine Gebrauchsanweisung beigefügt. Man will ja schließlich keinen Ärger provozieren.
50 Kollegentypen, kompakt dargestellt auf je einer handlichen Lernkarte im Format 5,9 x 9,2 cm – einfacher lässt sich Menschenkenntnis nicht aneignen. Kurz, knapp und pointiert werden jeweils eine kurze lexikalische Beschreibung, eine Auflistung der äußeren Merkmale, sowie Empfehlungen zum bestmöglichen Umgang geboten. Beim Durchlesen darf man sich dann durchaus wundern, wie gut so manche Typologie auf ganz konkrete Beispiele aus dem eigenen Berufsalltag passt. Aber Vorsicht! So ganz ernst gemeint ist das alles nicht.
„Die lieben Kollegen“ eignet sich ideal als Geschenk für jeden, der gerne aus dem Büronähkästchen plaudert, ist aber auch gut geeignet für Berufseinsteiger, die vorab schon mal eine Idee davon bekommen wollen, wer ihnen im Joballtag so alles über den Weg laufen kann – denn am Ende gilt auch beim Umgang mit Kollegen: Lachen ist besser als Ärgern.
Übrigens lässt sich mit den lustigen Typenkarten auch so manchem Bürogefährten auf originelle Weise sagen, welche seiner Marotten vielleicht ein bisschen zuviel des Guten sind: Einfach die passende Karte auswählen und auf dem betreffenden Schreibtisch platzieren. Bei eher humorlosen Zeitgenossen sollte man sich das allerdings vorher zweimal überlegen.
Achtung witzig:
Die lieben Kollegen
Menschenkenntnis in 50 x 2 Minuten
ISBN 978-3-941574-24-3
Kurzinfos:
„Die lieben Kollegen“ ist ein nicht ganz ernst gemeintes Lexikon im Spielkartenformat, das 50 Typen von Mitarbeitern vorstellt, die einem am Arbeitsplatz begegnen können. Neben den üblichen Erkennungsmerkmalen lassen sich wichtige Umgangsformen kennen lernen, die helfen, unnötige Konflikte zu vermeiden. Geeignet für alle, die ihre Sozialkompetenz verbessern oder auch einfach nur mal beherzt über allzu Menschliches ablachen wollen.
Das Kartendeck erscheint in der Reihe „Achtung witzig“ des Heragon Verlags und kostet € 6,80. Erhältlich im Buchhandel.

Schlaglöcher finden mit dem App
Die Ausgründung wer|denkt|was der Technischen Universität Darmstadt stellt ein neues Produkt zum kommunalen Anliegenmanagement vor. Mit diesem Produkt können Kommunen die Bearbeitung von Bürgeranliegen vereinfachen und Transparenz für den Bürger schaffen.
Bürger ärgern sich im Alltag oft über Schlaglöcher, Graffiti oder kaputte Strassenbeleuchtung. Doch wie erfährt die Stadtverwaltung von konkreten Schäden an ihrer Infrastruktur? Und wie erhält der Bürger eine Rückmeldung, wann das Problem behoben wird? wer|denkt|was bietet eine interaktive Softwarelösung an, die solche Bürgeranliegen erfassen und an die zuständige Verwaltung weiterleiten kann. Diese Anwendung ist auch mobil auf dem iPhone unter dem Namen werdenktwas verfügbar.
Solche Formen der Bürgerbeteiligung an kommunalen Prozessen sind bereits mit fixmystreet in Großbritannien und Maerker in Brandenburg erfolgreich. Ein Beteiligung der Bürger bedeutet nicht nur mehr Transparenz für den Bürger und die Kommune, sondern auch weniger Arbeit für Sachbearbeiter, da doppelte Anfragen vermieden werden. Dort, wo diese Systeme eingesetzt werden, ist die Rückmeldung von Behörden und Bürgern durchweg positiv, wer jedoch nicht in diesen Gebieten wohnt, hat bisher Pech gehabt. wer|denkt|was bietet mit WDW|Anliegen jetzt eine Softwarelösungen für alle deutschen Kommunen an. Die Lösung ist sofort einsatzbereit und enthält neben einer Webanwendung auch eine Anwendung für Mobiltelefone wie das iPhone. Damit sind jederzeit nur wenige Schritte notwendig, um unterwegs mit dem Telefon ein Anliegen zu melden. Der Ort des Anliegens wird automatisch erfasst und ein Foto kann hinzugefügt werden. Die Übersicht über alle Anliegen und deren Bearbeitungsstand ist dann mittels einer Schadenslandkarte im Internet unter anliegen.werdenktwas.de/ abrufbar. Mehr Informationen zum Produkt finden Sie unter www.werdenktwas.de/kommunen/wdw-anliegen.