Diageo Deutschland, Tochter des weltweit größten Herstellers von Premiumspirituosen, unterzieht seine Werbekampagnen ab sofort freiwillig einer Vorprüfung durch den Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft ZAW. Die Vorprüfung soll Unternehmen dabei unterstützen, die Verhaltensregeln über die kommerzielle Kommunikation für alkoholhaltige Getränke einzuhalten. Ziel ist es vor allem, sicherzustellen, dass sich Werbung für Alkohol nicht an Kinder und Jugendliche richtet oder missbräuchliches Konsumverhalten fördert.
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, begrüßt Diageos Vorgehen: „Die freiwillige Vorprüfung durch Diageo ist ein vorbildlicher Schritt in Richtung einer effizienten Selbstkontrolle. Eine solche funktioniert nur dann, wenn sie öffentlich bekannt ist und praktiziert wird. Deshalb kann ich Diageos Mitbewerbern eine Nachahmung nur empfehlen. Schließlich wird uns von allen Herstellern versichert, sie würden sich an die Gesetze und die Selbstverpflichtung halten. Wer sich vor der Vorkontrolle fürchtet, hat in Wirklichkeit Angst vor der eigenen Werbung.“
Marco N. Faes, Corporate Relations Director bei Diageo Deutschland, kommentiert: „Für Diageo ist es selbstverständlich, dass Selbstkontrolle auch gelebt werden muss. Wir wollen und dürfen mit unserer Werbung keine Kinder und Jugendlichen ansprechen. Deshalb ist die im Mai eingeführte Vorprüfung für uns ein zusätzlicher Kontrollmechanismus, der mit unserem eigenen internen Marketing Kodex inhaltlich konform geht.”